10. 12. 2019
Energie & Verkehr

Dass die Zukunft der Energieversorgung in den Erneuerbaren Energiequellen liegt, steht fest. Doch beim Ausbau der Erneuerbaren stößt eine Sache immer wieder an seine Grenzen: Das Stromnetz.

Dieser Problematik hat sich eine grenzüberschreitende, bayerisch-böhmische Forschergruppe angenommen und sich zur Aufgabe gemacht, mithilfe eines modernen Tools die mitunter komplexe Netzausbauplanung in der Region für Kommunen und Unternehmen möglichst zu vereinfachen.

 

Das Konsortium
Die seit 2017 tätige Forschergruppe setzt sich aus Teilnehmern der Westböhmischen Universität Pilsen, der OTH Regensburg und der TH Deggendorf zusammen. Jede der Forschungseinrichtungen kann dabei ihren Schwerpunkt in das „CrossEnergy"-Projekt einbringen. Den ca. 10 Forscher*innen stehen Prof. Dr. Eduard Janecek (Pilsen), Prof. Dr. Wolfgang Dorner (Deggendorf) und Prof. Dr. Oliver Brückl (Regensburg) vor. Kommunen und Netzbetreiber aus der Region unterstützen dabei die Forschergruppe mit realen Daten und Expertise. Gefördert ist das Forschungsprojekt durch das interregionale Ziel-ETZ-Programm aus dem Europäischen Fond für regionale Entwicklung.

 

Die Vorgehensweise
Um möglichst genaue Prognosen zu treffen, wurde zuerst der Ist-Zustand in den bestehenden Netzen ermittelt. Dabei spielen nicht nur die Qualität und Quantität der Netz-Infrastruktur eine Rolle, sondern zum Beispiel auch unterschiedliche rechtliche Voraussetzungen in Bayern und Böhmen, die Netzlandschaft und die Lage von Knotenpunkten, der Umgang mit Netzstörungen und Entwicklungen der nahen Zukunft eine Rolle. Nach der Ermittlung all dieser Angaben wurden diese schließlich in das Tool eingepflegt und mithilfe verschiedener Fallbeispiele auf seine Funktion getestet.

 

Ergebnis
Das „CrossEnergy"-Tool schlägt schließlich verschiedene Varianten vor, wie das konkrete Projekt am sinnvollsten in das Netz integriert werden kann und welche Auswirkungen die geplante Maßnahme auf das vorhandene Netz haben wird. Es hilft also auch bei der Entscheidung, wie viel Erneuerbare Energien zugebaut werden können, ohne dass das aktuelle Orts- oder Unternehmensnetz erweitert werden muss.

 

Abschluss des Forschungsprojekts
Am 04. Dezember stellte die Forschergruppe das „CrossEnergy"-Tool näher vor und erklärte anhand von Fallbeispielen seine Funktionsweise.
https://www.energieagentur-regensburg.de/crossenergy

 

Testimonials
Prof. Dr. Oliver Brückl, OTH Regensburg:
„Die Energieversorgung muss sicher, umweltverträglich und günstig sein. Unsere Kooperation mit dem von uns entwickelten Tool trägt erheblich dazu bei, umweltfreundliche Erzeugungstechnologien, die Elektromobilität, aber auch Wärmeversorgungssysteme und Speicher äußerst kostengünstig in die Stromnetze zu integrieren und dabei das Netz weiterhin stabil und sicher zu betreiben."

 

 


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