Dynamische Wildunfallwarnung unter Verwendung heterogener Verkehrs-, Unfall- und Umweltdaten sowie Big Data Ansätze

Ziel der Arbeit ist es, Faktoren zu identifizieren, die Wildunfälle beeinflussen und davon abhängig das Unfallrisiko räumlich-zeitlich zu berechnen, um darauf aufbauend gezieltere Maßnahmen einsetzen zu können. Es wird angenommen, dass neben dem Unfallzeitpunkt (Tages-, Jahreszeit), Tierart und –verhalten, Landnutzung im Straßenumfeld, Verkehrsdichte und -fluss, Witterung und bauliche Infrastruktur der Straße bzw. entlang der Straße mit entscheidend sind. WilDa entwickelt auf Basis von Wildunfalldaten, mit Hilfe von Geo-, Verkehrs-, Wetter- und Umweltdaten und unter Berücksichtigung des Wildtierverhaltens ein Verfahren zur räumlich-zeitlichen Analyse von Wildunfällen. Dieses stellt die Grundlage für zeitlich und räumlich optimierte Wildwarnungen z.B. auf digitalen Endgeräten der Verkehrsteilnehmer als auch eine verbesserte Planungsgrundlage für Schutzmaßnahmen (z.B. Zäune und Grünbrücken) dar. Eine Identifikation von Gefahrenschwerpunkten sowie eine Prognose von Unfall gefährdeten Stellen soll damit möglich gemacht werden. Bisher konnten solche Ansätze nicht verfolgt werden, da eine georeferenzierte, großräumig verfügbare Datenbasis von Wildunfällen nicht vorhanden war. Zudem fehlten Daten und Analyseverfahren, um Unfalldaten mit Verkehrs- und Umweltdaten in Verbindung zu bringen und auch die technischen Lösungen für eine zeitlich-räumlich individualisierte Warnung der Verkehrsteilnehmer. Ergebnisse des Vorhabens sind damit: ? Eine Methodik zur Analyse von heterogenen Datenbeständen und Identifikation von Unfallschwerpunkten auf Grundlage historischer Unfallereignisse ? Überprüfung der Übertragbarkeit der Erkenntnisse zu Wildunfällen von der Testregion auf Gebiete ohne aufgezeichnete Unfälle (Test durch Trainings- und Evaluierungsdatensatz) ? Ein Warnverfahren als digitaler Dienst zur orts- und zeitabhängigen Warnung von Verkehrsteilnehmern über digitale Endgeräte ? Eine Datengrundlage zu Wildunfällen in Deutschland als Planungsgrundlage für Schutz- (z.B. Zäune und Grünbrücken), Warn- (z.B. Schilder) und vorbeugende Maßnahmen (z.B. Duftstoffe, Reflektoren) ? Nebenprodukte sind dabei die (Weiter-)Entwicklung von Verfahren zur Aus- und Bewertung von Verkehrsinfrastrukturen sowie straßenbegleitenden Strukturen und Landnutzung aus Fernerkundungsdaten (Dokumentation der Straßeninfrastruktur).

Datum 1. 4. 2017 - 30. 6. 2020
Länderkürzel DE
Name der begünstigten Einrichtung Technische Hochschule Deggendorf
Förderrahmen & Förderprogramm Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur
Ikona

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